Skulpturale Formensprache

Die Bank Zim­mer­berg ist in ihrer Regi­on tief ver­wur­zelt. Mit dem Umzug von der Dorf­mit­te in eine 800 m2 gros­se Indu­strie­hal­le mit See­sicht hat Mint Archi­tec­tu­re einen neu­en Stand­ort für Kun­den und Mit­ar­bei­ter geschaf­fen. Skulp­tu­ra­le Kuben schaf­fen ein cha­rak­te­ri­sti­sches Raum­ge­fühl und eine eigen­stän­di­ge Iden­ti­tät.

Die Kuben sind sowohl als Einzelbüros und als Sitzungszimmer nutzbar. Abbildung: Karine & Oliver/Mint Architecture
Die Kuben sind sowohl als Ein­zel­bü­ros und als Sit­zungs­zim­mer nutz­bar. Abbil­dung: Kari­ne & Oliver/Mint Archi­tec­tu­re

Eine ein­stöcki­ge Indu­strie­hal­le und zahl­rei­che Anfor­de­run­gen an die Raum­nut­zung waren die Basis für den Wett­be­werb, zu dem die Bank Zim­mer­berg für die Ent­wick­lung und Gestal­tung ihres neu­en Haupt­sit­zes im zür­che­ri­schen Hor­gen ein­ge­la­den hat­te. Die­ser soll­te für die bis zu 50 Mit­ar­bei­ter und die Kun­den der Bank ein inspi­rie­ren­der Ort zum Arbei­ten und für Begeg­nun­gen und Mee­tings wer­den.

Öffentliche und private Zonen. Abbildung: Karine & Oliver/Mint Architecture
Öffent­li­che und pri­va­te Zonen. Abbil­dung: Kari­ne & Oliver/Mint Archi­tec­tu­re

Ein Vorschlag sorgt für Begeisterung

Für die Ver­ant­wort­li­chen der Bank Zim­mer­berg kam eine Unter­tei­lung der Hal­le mit einem Zwi­schen­bo­den, um Platz für die unter­schied­li­chen Nut­zun­gen zu gewin­nen, nicht in Fra­ge. Für Begei­ste­rung sorg­te statt­des­sen der Vor­schlag von Mint Archi­tec­tu­re, den Raum mit Archi­tek­tur in eine pri­va­te und eine öffent­li­che Zone auf­zu­tei­len. Dabei soll­ten drei skulp­tu­ra­le Kuben eine zwei­te Ebe­ne schaf­fen.

Kundenzone und Arbeitsplatz verschmelzen im Empfangsbereich der Bank. Abbildung: Karine & Oliver/Mint Architecture
Kun­den­zo­ne und Arbeits­platz ver­schmel­zen im Emp­fangs­be­reich der Bank. Abbil­dung: Kari­ne & Oliver/Mint Archi­tec­tu­re

Skulpturale Formensprache mit funktionalem Zweck

Wäh­rend Skulp­tu­ren nor­ma­ler­wei­se der Betrach­tung die­nen, erfül­len die drei zwei­stöcki­gen Kuben bei der Bank Zim­mer­berg funk­tio­na­le Zwecke: Sie inter­agie­ren mit ihrer Umge­bung und struk­tu­rie­ren die Flä­che. Mit ihren schliess­ba­ren Räu­men ermög­li­chen sie die nöti­ge Pri­vat­sphä­re für Kun­den­be­ra­tung, Mee­tings und ver­trau­li­che Gesprä­che. Die Skulp­tu­ren prä­gen das Raum­ge­fühl und die Custo­mer-Jour­ney, wobei sich die Besu­cher und die Mit­ar­bei­ter stets in klei­ne­ren offe­nen Ein­hei­ten bewe­gen und auf­hal­ten. Dabei kön­nen sie die Gross­zü­gig­keit der Hal­le samt dem Aus­blick auf den See von über­all wahr­neh­men. Die aus einem Alu­mi­ni­um-Kom­po­sit bestehen­den Kuben prä­gen so das Design des Rau­mes und bie­ten dar­über hin­aus dank der inte­grier­ten Eco­pa­nels einen Schall­schutz. „Die Qua­li­tät unse­res neu­en Stand­or­tes ist ein­zig­ar­tig und begei­stert die Kun­din­nen und Kun­den sowie unse­re Mit­ar­bei­ten­den“, sagt Oli­ver Jaus­si, CEO Bank Zim­mer­berg.

Weiche Formen sorgen für eine harmonische Übergänge zur industriellen Form. Abbildung: Karine & Oliver/Mint Architecture
Wei­che For­men sor­gen für har­mo­ni­sche Über­gän­ge zur indu­stri­el­len Form. Abbil­dung: Kari­ne & Oliver/Mint Archi­tec­tu­re

Verbindung von Tradition und Innovation

Die Bank Zim­mer­berg ist seit zwei­hun­dert Jah­ren mit ihrer Hei­mat­re­gi­on Hor­gen ver­bun­den. Eine Ver­wur­ze­lung, die der Bank in den letz­ten Jah­ren ein star­kes Wachs­tum berei­te­te. Mint Archi­tec­tu­re hat die Wer­te und die Iden­ti­tät der Bank in ein Design über­setzt, das tra­di­tio­nel­le Mate­ria­li­en mit inno­va­ti­ven For­men ver­bin­det. Statt ecki­ger Kan­ten sind Alu­mi­ni­um und Glas der Kuben abge­run­det und mit dem ein­ge­la­ser­ten „Z“ dezent gebran­det. Sämt­li­che Lei­tun­gen der Hal­le sind nach wie vor sicht­bar, jedoch weiss gestri­chen. Sie set­zen so einen Kon­trast zur Ein­rich­tung aus Holz und Glas. Hoch­flo­ri­ge Tep­pi­che in den obe­ren Mee­tin­g­räu­men, boden­lan­ge Vor­hän­ge, die zusätz­lich dem Schall­schutz die­nen, und eine har­mo­ni­sche Farb­ge­bung unter­strei­chen die Cha­rak­te­ri­stik des Rau­mes und bie­ten Gebor­gen­heit.

 

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