Moderne Bürostrukturen in historischem Gebäude

Im histo­ri­schen Geschäfts­haus Sihl­por­te in Zürich trifft restau­rier­te Bau­sub­stanz auf zeit­ge­mäs­se Innen­ar­chi­tek­tur. Das Archi­tek­tur­bü­ro JOP Archi­tek­ten ent­wickel­te in Zusam­men­ar­beit mit Bau­werk Par­kett eine Arbeits­um­ge­bung, die reprä­sen­ta­ti­ve Ansprü­che mit moder­nen Büro­struk­tu­ren verbindet.

Im Eingangsbereich, Korridoren und in der Lounge entfaltet das Parkett Spinpark von Bauwerk Parkett eine natürliche Atmosphäre. Abbildung: René Dürr Architekturfotografie
Im Ein­gangs­be­reich, den Kor­ri­do­ren und in der Lounge ent­fal­tet das Par­kett Spin­park von Bau­werk Par­kett eine natür­li­che Atmo­sphä­re. Abbil­dung: René Dürr Architekturfotografie

Im Zen­trum von Zürich, weni­ge Schrit­te von Bahn­hofstras­se und Haupt­bahn­hof ent­fernt, gehört das Geschäfts­haus Sihl­por­te zu den prä­gnan­ten Büro- und Geschäfts­adres­sen der Innen­stadt. Für die inter­na­tio­nal täti­ge Anwalts­kanz­lei Baran­dun wur­de das drit­te Ober­ge­schoss des Gebäu­des im Zuge einer umfas­sen­den Reno­va­ti­on neu gestaltet.

Historische Elemente und neue Materialien

„Unser Ziel war es, den Cha­rak­ter des Hau­ses aus den 1930er-Jah­ren zu bewah­ren und gleich­zei­tig eine zeit­ge­mäs­se, funk­tio­na­le Arbeits­um­ge­bung zu schaf­fen“, erklärt Klau­di­ja Oro­shi von JOP Archi­tek­ten. Ent­spre­chend wur­den zahl­rei­che histo­ri­sche Ele­men­te erhal­ten und sorg­fäl­tig restau­riert. Bei­spiels­wei­se ergän­zen punk­tu­ell ein­ge­setz­te Kron­leuch­ter das redu­zier­te Licht­kon­zept, das den Räu­men eine ele­gan­te, bei­na­he wohn­li­che Atmo­sphä­re verleiht.

Der Umbau des dritten Obergeschosses im historischen Geschäftshaus Sihlporte in Zürich verbindet restaurierte Bausubstanz mit zeitgemässer Innenarchitektur. Abbildung: René Dürr Architekturfotografie
Der Umbau des drit­ten Ober­ge­schos­ses im histo­ri­schen Geschäfts­haus Sihl­por­te in Zürich ver­bin­det restau­rier­te Bau­sub­stanz mit zeit­ge­mäs­ser Innen­ar­chi­tek­tur. Abbil­dung: René Dürr Architekturfotografie

Sensibler Umgang mit der historischen Substanz

Die Innen­räu­me fol­gen einem Mate­ri­al­kon­zept, das hoch­wer­ti­ge und lang­le­bi­ge Mate­ria­li­en mit­ein­an­der ver­bin­det. Tra­ver­tin­stein wur­de teil­wei­se wie­der­ver­wen­det und prägt den Emp­fangs­be­reich. Fein gear­bei­te­te Bron­ze­ele­men­te set­zen Akzen­te. War­me Farb­tö­ne und natür­li­che Mate­ria­li­en schaf­fen eine ruhi­ge und kon­zen­trier­te Arbeits­at­mo­sphä­re, die dem Anspruch einer reprä­sen­ta­ti­ven Kanz­lei gerecht wird.

In den Meetingräumen verleihen die punktuell eingesetzten Kronleuchter den Räumen eine elegante, beinahe wohnliche Atmosphäre. Abbildung: René Dürr Architekturfotografie
In den Mee­ting­räu­men ver­lei­hen die punk­tu­ell ein­ge­setz­ten Kron­leuch­ter den Räu­men eine ele­gan­te, bei­na­he wohn­li­che Atmo­sphä­re. Abbil­dung: René Dürr Architekturfotografie

Der Boden als verbindendes Gestaltungselement

Eine zen­tra­le Rol­le im innen­ar­chi­tek­to­ni­schen Kon­zept über­nimmt der Boden­be­lag. Unter­schied­li­che Mate­ria­li­en struk­tu­rie­ren die Räu­me. In den denk­mal­ge­schütz­ten Mee­ting­räu­men bil­det das restau­rier­te Fisch­grät­parkett den histo­ri­schen Aus­gangs­punkt. In ande­ren Berei­chen set­zen mine­ra­li­sche Ober­flä­chen wie Ter­raz­zo einen kon­tra­stie­ren­den Akzent. Zwi­schen die­sen Mate­ria­li­en ent­fal­tet die Par­kett­kol­lek­ti­on Spin­park von Bau­werk Par­kett ihre Wir­kung. Sie wur­de im Entrée, in den Kor­ri­do­ren sowie in Lounge- und Assi­stenz­be­rei­chen eingesetzt.

Die Pausenbereiche und Aufenthaltszonen fügen sich harmonisch in die Gestaltung der Arbeitsflächen ein. Abbildung: René Dürr Architekturfotografie
Die Pau­sen­be­rei­che und Auf­ent­halts­zo­nen fügen sich har­mo­nisch in die Gestal­tung der Arbeits­flä­chen ein. Abbil­dung: René Dürr Architekturfotografie

Eine harmonische Materiallandschaft

Im Zusam­men­spiel mit dem restau­rier­ten Par­kett und den mine­ra­li­schen Belä­gen ent­steht eine har­mo­ni­sche Mate­ri­al­land­schaft. Der Boden wird zur ver­bin­den­den Ebe­ne zwi­schen Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart und unter­stützt die archi­tek­to­ni­sche Idee einer behut­sa­men Wei­ter­ent­wick­lung des Bestands. „Bau­werk Par­kett ver­bin­det für uns höch­ste Design­an­sprü­che mit zeit­lo­ser Ele­ganz – eine idea­le Grund­la­ge für anspruchs­vol­le Pro­jek­te im histo­ri­schen Kon­text“, sagt Klau­di­ja Oro­shi von JOP Architekten.