Im historischen Geschäftshaus Sihlporte in Zürich trifft restaurierte Bausubstanz auf zeitgemässe Innenarchitektur. Das Architekturbüro JOP Architekten entwickelte in Zusammenarbeit mit Bauwerk Parkett eine Arbeitsumgebung, die repräsentative Ansprüche mit modernen Bürostrukturen verbindet.

Im Zentrum von Zürich, wenige Schritte von Bahnhofstrasse und Hauptbahnhof entfernt, gehört das Geschäftshaus Sihlporte zu den prägnanten Büro- und Geschäftsadressen der Innenstadt. Für die international tätige Anwaltskanzlei Barandun wurde das dritte Obergeschoss des Gebäudes im Zuge einer umfassenden Renovation neu gestaltet.
Historische Elemente und neue Materialien
„Unser Ziel war es, den Charakter des Hauses aus den 1930er-Jahren zu bewahren und gleichzeitig eine zeitgemässe, funktionale Arbeitsumgebung zu schaffen“, erklärt Klaudija Oroshi von JOP Architekten. Entsprechend wurden zahlreiche historische Elemente erhalten und sorgfältig restauriert. Beispielsweise ergänzen punktuell eingesetzte Kronleuchter das reduzierte Lichtkonzept, das den Räumen eine elegante, beinahe wohnliche Atmosphäre verleiht.

Sensibler Umgang mit der historischen Substanz
Die Innenräume folgen einem Materialkonzept, das hochwertige und langlebige Materialien miteinander verbindet. Travertinstein wurde teilweise wiederverwendet und prägt den Empfangsbereich. Fein gearbeitete Bronzeelemente setzen Akzente. Warme Farbtöne und natürliche Materialien schaffen eine ruhige und konzentrierte Arbeitsatmosphäre, die dem Anspruch einer repräsentativen Kanzlei gerecht wird.

Der Boden als verbindendes Gestaltungselement
Eine zentrale Rolle im innenarchitektonischen Konzept übernimmt der Bodenbelag. Unterschiedliche Materialien strukturieren die Räume. In den denkmalgeschützten Meetingräumen bildet das restaurierte Fischgrätparkett den historischen Ausgangspunkt. In anderen Bereichen setzen mineralische Oberflächen wie Terrazzo einen kontrastierenden Akzent. Zwischen diesen Materialien entfaltet die Parkettkollektion Spinpark von Bauwerk Parkett ihre Wirkung. Sie wurde im Entrée, in den Korridoren sowie in Lounge- und Assistenzbereichen eingesetzt.

Eine harmonische Materiallandschaft
Im Zusammenspiel mit dem restaurierten Parkett und den mineralischen Belägen entsteht eine harmonische Materiallandschaft. Der Boden wird zur verbindenden Ebene zwischen Vergangenheit und Gegenwart und unterstützt die architektonische Idee einer behutsamen Weiterentwicklung des Bestands. „Bauwerk Parkett verbindet für uns höchste Designansprüche mit zeitloser Eleganz – eine ideale Grundlage für anspruchsvolle Projekte im historischen Kontext“, sagt Klaudija Oroshi von JOP Architekten.


