Mit dem neuen „The Artistic“ in der Stockerstrasse 33 in Zürich hat der Schweizer Anbieter von Boutique-Workspaces Headsquarter gemeinsam mit studio aisslinger ein Projekt für zeitgemässe Arbeitswelten realisiert. Es ist seit 2018 bereits die vierte Zusammenarbeit der beiden Unternehmen.

Als Flagship-Projekt des Headsquarter-Konzepts definiert „The Artistic“ einen neuen Raumtypus, der Arbeit, Rückzug und Gemeinschaft miteinander verbindet, ohne sich wie ein klassisches Büro anzufühlen. Erstmals wird das Headsquarter-Konzept dabei auf ein gesamtes Gebäude über mehrere Etagen angewendet und in seiner ganzen räumlichen und konzeptionellen Tiefe erlebbar. Mit einer Fläche von über 4.100 m2 und mehr als 550 Arbeitsplätzen bietet „The Artistic“ ein räumliches Volumen, das weit über klassische Coworking- oder Office-Modelle hinausgeht.

Mit frischem Blick für moderne Arbeitswelten
Das Gestaltungskonzept von studio aisslinger zielt auf einen konsequenten Perspektivwechsel. Fliessende Raumzonen, warme Farbwelten, akustisch differenzierte Bereiche und Designelemente fügen sich zu einem vielschichtigen räumlichen Gesamterlebnis. Das Leitmotiv „This is not a hotel“ beschreibt dabei eine hybride Ästhetik, die Anleihen aus der Hospitality-Welt nimmt – von Boutique-Hotels bis zur Retro-Popkultur – und diese neu interpretiert: verspielt, einladend und bewusst extravagant.

Motivation, Konzentration und Wertschöpfung
Die räumliche Organisation folgt psychologischen Prinzipien wie Wahlfreiheit, Rückzugsmöglichkeiten, Raumaneignung und emotionaler Zugehörigkeit. Diese Faktoren fördern nachweislich Motivation, Konzentration und gemeinschaftliche Wertschöpfung. Sie bilden die konzeptionelle Grundlage des Projekts.

Begegnungen und Austausch fördern
Inspiriert von Qualitäten der Hospitality-Welt – Komfort, Wärme und ein Hauch von Extravaganz – schaffte studio aisslinger einen Ort, der an ein Boutique-Hotel erinnert, zugleich jedoch gezielt auf die Anforderungen moderner Arbeitskulturen reagiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gestaltung von Begegnungsorten, die Austausch ermöglichen, Beziehungen stärken und eine lebendige Community fördern. Zentrale Gemeinschaftsflächen wie Rezeption, Podcast-Studio oder Event-Bar sind als sogenannte „Escapist Spaces“ konzipiert – Orte, die bewusst aus dem Arbeitsalltag herausführen und neue Perspektiven eröffnen. Ergänzt werden sie durch Rückzugsräume wie Yoga- und Gaming-Zonen, die den Wechsel zwischen Fokus, Regeneration und informellem Austausch unterstützen, ohne dabei die gestalterische Klarheit des Gesamtkonzepts zu verlieren.







